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Ich weiß, was ich nicht will – aber nicht, was ich will.

Warum erfolgreiche Menschen beruflich feststecken.

Diesen Satz höre ich in meiner Arbeit als Business Coach und Gründerin der Jobwerkstatt erstaunlich oft. Und er kommt selten von Menschen, die orientierungslos durchs Leben gehen.

Im Gegenteil.

Er kommt von Klientinnen und Klienten, die viel erreicht haben. Gut ausgebildet. Beruflich etabliert. Verantwortungsbewusst. Und trotzdem an einem Punkt stehen, an dem sie spüren: So wie bisher soll es nicht weitergehen.


Wenn Klarheit nur in eine Richtung existiert

In unseren ersten Gesprächen ist oft sehr schnell greifbar, was nicht mehr passt:

  • die Rolle ist zu eng geworden

  • die Aufgaben fühlen sich leer an

  • die Dynamiken im Unternehmen kosten mehr Energie, als sie geben

Das ist wichtig – und ernst zu nehmen.

Was jedoch meist fehlt, ist die zweite Hälfte:eine klare Vorstellung davon, was stattdessen entstehen darf.

Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.


Was ich häufig beobachte

Viele meiner Klienten haben über Jahre hinweg sehr gute Entscheidungen getroffen. Rational. Strategisch. Anschlussfähig.

Sie haben Chancen genutzt, die sich angeboten haben. Sind Empfehlungen gefolgt. Haben sich dort eingebracht, wo ihre Kompetenzen gesehen wurden.

Das Problem ist nicht, dass diese Entscheidungen „falsch“ waren.

Das Problem ist: Sie wurden oft ohne echte innere Ausrichtung getroffen.

Und irgendwann entsteht eine leise, aber deutliche Irritation: Ich kann das alles – aber will ich das eigentlich noch?


Warum diese Phase so herausfordernd ist

Mit 40+ geht es nicht mehr um reines Ausprobieren. Meine Klienten bringen Erfahrung, Verantwortung und häufig auch ein gewachsenes Umfeld mit.

Das verändert die Perspektive.

Es geht nicht immer darum, irgendetwas Neues zu machen. Sondern darum, eine Richtung zu finden, die substanziell trägt:

  • fachlich

  • wirtschaftlich

  • und persönlich

Gleichzeitig fehlt oft die Übung, sich diese Fragen wirklich zu stellen. Nicht oberflächlich – sondern strukturiert und ehrlich.


Zwischen Fremdbild und Eigenbild

Ein Punkt, der in meiner Arbeit immer wieder sichtbar wird:

Viele meiner Klienten haben ein sehr klares Bild davon, wie sie von außen wahrgenommen werden.

Sie wissen, wofür sie stehen. Wofür sie gebucht werden. Wo ihre Stärken liegen.

Was deutlich schwerer fällt, ist die Frage:

Entspricht das noch dem, was ich selbst will?

Diese Differenz bleibt oft lange unbemerkt –bis sie sich in Form von Unzufriedenheit, innerer Distanz oder Erschöpfung zeigt.


Was passiert, wenn diese Klärung ausbleibt

Wenn diese innere Sortierung nicht stattfindet, beobachte ich häufig ein bestimmtes Muster:

Entscheidungen werden weiterhin getroffen –aber eher reaktiv als bewusst.

  • ein interessantes Angebot wird angenommen

  • ein Rollenwechsel ergibt sich „logisch“

  • ein nächster Karriereschritt wirkt naheliegend

Von außen betrachtet ergibt das oft einen stimmigen Lebenslauf.Von innen fühlt es sich zunehmend beliebig an.




In der Zusammenarbeit verschiebt sich der Fokus relativ schnell.

Weg von der Frage: Was sollte ich tun?

Hin zu: Was ist für mich wirklich relevant?

Das klingt einfacher, als es ist.

Denn es erfordert, sich Zeit zu nehmen für:

  • Reflexion statt Reaktion

  • Einordnung der eigenen Erfahrungen

  • und das bewusste Herausarbeiten von Interessen, Motiven und Prioritäten

Erst daraus entsteht das, was ich als intrinsische Klarheit bezeichne.

Und genau diese Klarheit ist die Grundlage für tragfähige Entscheidungen.


Ein realistischer Einstieg

Was ich meinen Klienten an dieser Stelle nicht empfehle: eine schnelle „Lösung“.

Was ich stattdessen empfehle:

  • sich bewusst Zeiträume für Reflexion zu schaffen

  • die eigene berufliche Entwicklung einmal systematisch zu betrachten

  • Muster zu erkennen: Was hat wirklich getragen – und was nicht?

Und vor allem: die eigene Perspektive wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Nicht als Gegenpol zur Außenwelt –sondern als notwendige Ergänzung.


Mein Blick als Business Coach

Der Satz „Ich weiß, was ich nicht will“ ist für mich kein Problem. Er ist ein valider Ausgangspunkt.

Er zeigt, dass bereits ein Differenzierungsprozess begonnen hat.

Die entscheidende Frage ist nicht, warum die Antwort noch fehlt. Sondern ob man bereit ist, sich strukturiert auf den Weg zu machen, sie zu entwickeln.

Genau darin begleite ich meine Klienten in der Jobwerkstatt.

Nicht mit schnellen Antworten –sondern mit einem klaren Prozess, der Orientierung ermöglicht, wo vorher vor allem Ausschluss herrschte.


Du möchtest mehr erfahren? Dann nehme gerne Kontakt zu mir auf.

Und melde dich direkt an!

Liebe Grüße

Angelika


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